"Vom Nachtheil und Nutzen der Historie für das Leben" ... oder warum ist Bruchhausen-Vilsen so viel erfolgreicher in Sachen Innenstadtbelebung als Hoya?

von Dr. Clemens Dillmann
Der Bürgerpark scheint ein "ewiges Thema" in Hoya zu sein. Ich habe ihn bisher einmal besucht und fand ihn... soll ich ehrlich sein? Ich fand ihn schrecklich! Weder attraktiv zum Spazierengehen, dazu ist er zu klein und es gibt nicht viel zu genießen oder zu sehen und die Atmosphäre hat etwas vom Züricher Zentralfriedhof. Letzteres umgibt auch die hölzernen Versuche Kinder in den Park zu locken mittels einiger Installationen, bei deren Betrachtung man sich allen Ernstes fragt, was die Erbauer damit ihm Sinn gehabt haben mögen. Ich will sagen, es macht Sinn, dass über die Zukunft des Parks nachgedacht wird.

Allerdings ging der erste Versuch trotz einer brillanten Idee vollständig daneben: Als die Idee vorgebracht wurde, den Bürgerpark mit einem Abenteuerspielplatz aufzuwerten, da waren schnell Bedenkenträger zur Stelle. Das entspräche nicht der Idee dieses Geländes, so hieß es. Okay, als in Bruchhausen-Vilsen das erste Mal diese Idee aufkam, gab es auch Streit und das Thema wurde erst einmal ad acta gelegt. Als man jedoch davon hörte, dass Hoya diese Idee erörterte, war schnell Einigkeit da, man solle sich doch nicht von Hoya "die Butter vom Brot" nehmen lassen und der Beschluss zur Umsetzung eines Abenteuerspielplatzes war schnell gefasst. In Hoya gibt es "als Ausgleich" eine Ausstellung zum Thema historischer Gärten...

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